Schwitzhütte

 

Jeder ist willkommen – unabhängig ob Du als Jude, Christ, Buddhist, Moslem, Taoist oder anders aufgewachsen bist. Der Weg der Naturvölker will nicht missionieren. Er spricht unsere ursprüngliche Spiritualität an, er ist eine Lebenseinstellung, keine Religionsgemeinschaft. Lebe Deine Spiritualität auf die Art, die für Dich am sinnvollsten ist. Wir gehen davon aus, dass alle Traditionen wertvoll sind und uns etwas zu lehren haben. Behandle die Traditionen, den Glauben und die Werte der anderen wie Deine Eigenen.
Die Schwitzhütte ist uns von den Indianern überliefert. Die Lakota fühlen sich mit allen Lebewesen verbunden. Sie empfinden sich als Teil der Schöpfung und bringen ihren Brüdern und Schwestern aus allen Reichen Respekt entgegen. So sind in einer Schwitzhütte Vertreter aller vier Reiche anwesend: Steine, die die Kraft von Vater Sonne im Feuer in sich aufnehmen und in die Hütte tragen, damit wir lernen und wachsen können; Bäume, die im Feuer ihr Leben lassen, und Salbei und Süßgras aus dem Reich der Pflanzen; Federn und Wolldecken aus dem Reich der Tiere; Brüder und Schwestern aus unserem eigenen Reich.
Wir betrachten die Erde als Mutter, die uns nährt. Sie kann ohne uns leben, aber wir nicht ohne sie. Die Erde ist ein lebender Körper und wir achten sie, wie jeder von uns seine Mutter achtet.“

 

 

 
Wie wir die Schwitzhütte feiern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was ist die Schwitzhütte?

 

Sie ist eine Hütte, aus Weidenruten gebaut, mit Decken abgedichtet und in diese Hütte bringen wir die heißen Steine.
Sie ist im mythischen Sinn die Gebärmutter von Mutter Erde, die uns alle nährt.
Wir feiern in dieser Hütte eine Zeremonie, eine Reinigungszeremonie, die früher in vielen Kulturen
auch in unserer keltischen Kultur -  bekannt war. Reste sind uns in der finnischen Saunakultur erhalten geblieben. Die Schwitzhütte dient aber nicht nur der körperlichen sondern vor allem der geistigen Reinigung.

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Wie ist der Ablauf der Zeremonie?

Wir treffen uns am Nachmittag ca. 15.00 Uhr, um den Alltag abklingen zu lassen und um an diesem schönen Platz in Ruhe ankommen zu können.
Dann versammeln wir uns zu einer gemeinsamen Rederunde. Dabei wird die Feder oder der Sprechstab herumgegeben und jeder kann erzählen, wie es ihm geht, was er mitbringt.

Danach wird die Hütte gemeinsam aufgebaut und Feuerholz und Steine werden bereitgelegt.
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Anschließend schichten wir Holz und Steine auf und der Feuerhüter/Feuerhüterin entzündet das Feuer. Wir bleiben miteinander um das Feuer versammelt. Wenn die Steine glühen gehen wir gemeinsam – nackt oder in Handtücher gewickelt - in die Hütte.

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Was ist nachher?

Wer Lust hat, kann sich im See erfrischen, und wenn wir uns wieder angezogen haben, genießen wir gemeinsam eine gute heiße Suppe und freuen uns auf einen erholsamen Schlaf und unsere Träume.

Am nächsten Morgen frühstücken wir gemeinsam und genießen die mitgebrachte Fülle. Anschließend setzen wir uns wieder zu einer gemeinsamen Sprechrunde zusammen. Wenn die Feder kreist, kann jeder sagen, was noch zu sagen ist oder was uns beschäftigt und berührt hat.

Im Anschluss bauen wir die Hütte ab und reinigen den Feuer- und Schwitzhüttenplatz.

Gegen Mittag verabschieden wir uns voneinander und gehen wieder in unsere ganz persönlichen Alltagswelten.

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Was brauchst Du?

Bring einen Schlafsack mit und was Du zum Schlafen und Waschen brauchst.

Ein zusätzliches Handtuch, das Du in die Hütte mitnimmst, ist sinnvoll.

Besorge ein kleines Geschenk für den Feuerhüter/ die Feuerhüterin  -  das kannst Du verschenken, wenn das Feuer entzündet ist.

Bringe für das gemeinsame Abendessen und Frühstück gesunde Lebensmittel mit, die Du selbst gerne magst und schätzt. Aus der mitgebrachten Fülle zaubern wir ein gemeinsames Festmahl.

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Anmeldung und Termine:

Anmeldung:              per E-Mail oder 0170 / 997 58 92

 

Termine finden Sie – hier -

 

 

Kontakt  I  Drucken         zuletzt aktualisiert am 01.01.2010

 

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